Bergische WünscheMobil vorgestellt

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Bergische WünscheMobil vorgestellt

Bergische WünscheMobil vorgestellt

Am 11.10.2018 wird in Bergisch Gladbach-Bensberg im Rahmen des Projektes Herzenswünsche erfüllen offiziell das Bergische Wünschemobil vorgestellt.

Das Bergische WünscheMobil soll Menschen im Bergischen, die an einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung leiden die Erfüllung eines Herzenswunsches ermöglichen. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: alte und junge Menschen, Erwachsene und Kinder. Ihre Gemeinsamkeit ist eine auf Grund ihres Gesundheitszustandes nur sehr niedrige Lebenserwartung.

Der Verein möchte diesen Betroffenen und ihren Familien helfen einen Herzenswunsch zu erfüllen z.B. einen Tagesausflug oder einer Fahrt ans Meer oder zur Lieblingsband oder mit dem Lieblingsfußballverein im Stadion fiebern. Was für gesunde und vitale Menschen ganz alltäglich klingt, ist für Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen oftmals ein Transportproblem – es fehlen geeignete Fahrzeuge und Fahrer.

Pflegenden Angehörigen und Betreuungseinrichtungen mangelt es häufig an der Zeit und den finanziellen Mitteln. Hier soll das Bergische WünscheMobil“  die Möglichkeiten zur Umsetzung, einem geliebten Menschen seinen Wunsch zu erfüllen, helfen.

Kostenfrei für die Betroffenen
Hits fürs Hospiz finanziert die Ausflüge und übernimmt die anfallenden Fahrtkosten und für den Betroffenen sowie eine Begleitperson auch die Reisenebenkosten, wie Eintrittsgelder und Verpflegungsaufwendungen. Das Projekt wird ehrenamtlich getragen und im Rahmen des Projektes „Herzenswünsche erfüllen“ des Vereins Hits fürs Hospiz über Spenden finanziert. Das „Bergische WünscheMobil“ ist auch zum Transport von Gästen geeignet, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Allein die Transportfähigkeit des Betroffenen ist für die Realisierbarkeit des Wunsches Voraussetzung, Auch medizinisch begleitete Liegendfahrten können in Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen (beispielweise ASB oder MHD) realisiert werden.

Begleitende Personen
Selbstverständlich bietet dasBergische WünscheMobil auch Raum für den Lebenspartner bzw. die Lebenspartnerin, die Kinder oder eine andere Begleitperson. Die Grundregel lautet auch hier: Die Regie liegt beim Fahrgast. Eine letzte, ruhige und bewusste Reise zu sich selbst – etwa an einen wichtigen Ort der zurückliegenden Lebensgeschichte – ist genauso möglich wie die Einbindung des Wünschemobils in einen großen, gemeinsamen Familienausflug.

 Großzügig bemessenes Einsatzgebiet
Das Bergische WünscheMobil kann von oder für lebensverkürzend erkrankte Menschen angefordert werden, deren Wohnsitz im Umkreis von 25 km vom Vereinssitz in Overath liegt.

Um auch den vielfach geäußerten Wunsch „noch einmal das Meer zu sehen“ erfüllen und auch die holländische Nordseeküste erreichen zu können, sind Wunschfahrten über zwei Tage innerhalb Deutschlands und auch in die Nachbarländer über Entfernungen von bis zu 350 km ab Wohnsitz des Betroffenen möglich.

Einfaches Antragsverfahren
Der Betroffene selbst, Familienangehörige oder Betreuer des Betroffenen stellen einen formlosen Antrag beim Verein. Der Wunschantrag kann schriftlich an die Geschäftsstelle in Overath oder telefonisch unter der Rufnummer 0 22 04 7 16 17 gestellt werden. Kontaktdaten sind auf der Projektseite im Internet unter http://bergisches-wünschemobil.de abrufbar. Gabi Orth, kümmert sich als ehrenamtliche Koordinatorin um die Organisation. Möglichst unbürokratisch und kurzfristig sollen Wunschfahrten so gemeinsam mit dem Betroffenen geplant, vorbereitet und zeitnah realisiert werden. Wichtig ist, dass der behandelnde Arzt keine Bedenken gegen das Vorhaben hat und die Reisefähigkeit bestätigt.

 

Komfortabel reisen
Das „Bergische Wunschmobil“ ist ein Volkswagen des Typs Caddy in Langversion mit 125 PS. Das Fahrzeug ist mit bequemen Sitzen mit Stoffbezügen ausgestattet, klimatisiert und komfortabel ausgestattet. Es verfügt über sieben Sitze, damit auch Angehörige an den Fahrten teilnehmen können. Mittels einer Rampe können auch Fahrgäste befördert werden, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Bei der Beförderung von Rollstühlen reduziert sich die Zahl der verfügbaren Sitze auf fünf (inkl. Fahrer).

„Wünschebär“ als Erinnerung
Zur Erinnerung an den Wunschtag erhalten kleine und große kranken Fahrgäste zum Abschluss der Fahrt einen kleinen Plüsch-Teddybär, eine Miniaturausgabe des großen Bruders „Teddy Wünschebär“, dem Maskottchen der Aktion „Bergisches Wünschemobil“.

Großzügige Unterstützung
Die Anschaffungskosten des behindertengerecht umgebauten VW Caddy belaufen sich auf rd. 45.000 Euro. Ermöglicht wurde der Kauf durch großzügige Zuwendungen von

  • wir helfen“ – Unterstützungsverein von M. Dumont Schauberg e. V.
  • Inner Wheel Deutschland D81
  • Stiftung Wohlfahrt des Landes NRW

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