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Weihnachtliche Bescherung – 70.000 Euro für Hospizdienste im Bergischen

Weihnachtliche Bescherung – 70.000 Euro für Hospizdienste im Bergischen

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Unterstützern

Eine positive Bilanz zieht unser Verein „Hits fürs Hospiz“ für das ablaufende Jahr 2019. Bei der hospizlichen Begleitung der Menschen im Bergischen Land und auch darüber hinaus in benachbarten Regionen konnte unser Verein als gemeinnützige Initiative aus Overath wieder eine Menge bewegen und viele Hilfseinrichtungen unterstützten. Zum Jahresende werden erneut Organisationen und Einrichtungen, die Menschen in der finalen Lebensphase begleiten und Angehörige trösten, mit insgesamt 45.000 Euro beschert. Dieser Betrag konnte über das bisherige Fördervolumen hinaus zusätzlich aus dem Spendenaufkommen bereitgestellt werden.
Dem Ziel, die psychosoziale Betreuung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen im Bergischen Land flächendeckend auszubauen, ist man durch einen neuen Stützpunkt der Malteser in Hückeswagen einen Schritt nähergekommen. Vorher gab es derartige Angebote nur in Engelskirchen bzw. Köln. Der ambulante Hospizdienst in Hückeswagen wird in diesem sowie im folgenden Jahr mit insgesamt 40.000 Euro durch Hits fürs Hospiz unterstützt. Mit dem neuen Standort steht nun auch für den östlichen Teil des Rheinisch-Bergischen Kreises, also Wermelskirchen, Kürten, Burscheid und Odenthal, ein ambulanter Hospizdienst für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.
Ausgebaut wurde auch die Unterstützung der Trauerbegleitung. Gleich fünf lokal tätige Vereine, in Bergisch Gladbach, Rösrath, Odenthal und St. Augustin erhalten eine finanzielle Unterstützung, damit sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen helfen, ihren individuellen Trauerweg zu finden und auf positive und kreative Weise ihre Trauergefühle zu durchleben. Hits fürs Hospiz stellt hierzu mehr als 10.000 Euro bereit und unterstützt so beispielsweise die Ausbildung von ehrenamtlichen Trauerbegleitern. Die Aus- und Weiterbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ist wichtig, damit eine gute und liebevolle Betreuung der Betroffenen gewährleistet werden kann. Ohne diese Menschen wäre die Hospizarbeit nicht möglich. Darum ist es bedeutsam, sie zu fördern und ihnen Rückhalt zu geben.
Erfreulich ist die Entwicklung bei stationären Hospizplätzen. Zusätzlich zum bisher einzigen Hospiz in Bensberg eröffnen im kommenden Jahr gleich zwei neue stationäre Hospize in Leverkusen und Bergisch Gladbach. Mit Fertigstellung dieser neuen Hospize wird sich die Zahl der für Sterbende zur Verfügung stehenden Betten seit 2009 von 3 auf 30 Pflegeplätze verzehnfacht haben. Das ist wichtig, denn der Bedarf an Hospizbetten für Erwachsene ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Oft fehlen pflegende Angehörige und die Krankenhäuser können kranken Menschen in der Sterbephase nicht die notwendige Zuwendung bieten, die sich Betroffene wünschen.
Neben der aktuellen Förderung zum Jahresende hat Hits fürs Hospiz im Laufe des Jahres mehr als 10.000 Euro für individuelle Familienhilfen, beispielsweise für den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen, ausgegeben.
Das neue „Bergische WünscheMobil“, das Menschen, die an einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung leiden, die Erfüllung eines Herzenswunsches ermöglichen soll, war viel unterwegs und schlägt in der Jahresbilanz mit Kosten von mehr als 12.000 Euro zu Buche. Insgesamt hat unser seit  2007 existierende Verein  im letzten Jahr mehr als 70.000 Euro in der heimischen Region für soziale Zwecke ausgegeben, Geld, das überwiegend durch Spendenaktionen aufgebracht wurde.
Auch das neue Jahr verspricht eine Menge Arbeit und neue Herausforderungen. Getreu dem Motto „Wir helfen da, wo andere aufhören müssen, weil Zeit und Geld fehlen“ soll die individuelle Förderung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern weiter ausgebaut und durch zusätzliche Finanzmittel gestärkt werden.

Grosszügige Spenden von privaten Bürgerinnen und Bürgern

Grosszügige Spenden von privaten Bürgerinnen und Bürgern

Foto von links: Karl-Heinz Hartwig, Gerhard Altmann, Horst Gellert, Marlis Sauer, Wünschebär, Paul Falk, Renate Schwenteck

Im Glanz des schön geschmückten Weihnachtsbaumes in der Lobby der Grandhotels Schloss Bensberg wurde am (Montag, 9. Dezember) symbolisch ein Betrag in Höhe von 4150 Euro für das Projekt „Bergisches WünscheMobil“ gespendet. Zu verdanken ist dies dem privaten Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Mit diesen Spenden sollen nach dem Wunsch der Spender Fahrten mit dem Wünschemobil für lebensverkürzend erkrankte oder trauernde Kinder finanziert werden.
Paul Falk, Gründer der Initiative Hits fürs Hospiz e.V., bedankte sich herzlich bei den Spenderinnen und Spendern, die es möglich machen, das noch mehr Herzenswünsche erfüllt werden können.
Marlis Sauer hatte im Rahmen der Kunst-Aktion „ l´art privé im Basement 26 für den guten Zweck gesammelt. Durch die Verdoppelung der Summe durch die Gellert-Stiftung, mit Sitz in Bergisch Gladbach, kamen 1000 Euro zusammen.
Kunstsammler Gerhard Altmann hatte im Rahmen der l´art privé Arbeiten zum Verkauf frei gegeben, deren Verkaufserlös für das WünscheMobil bestimmt war. Hier kamen 650 Euro zusammen.
Aus Remscheid reiste Renate Schwenteck in die Schloßstadt. Sie hatte im General Anzeiger vom WünscheMobil erfahren und entschloss sich, an ihrem runden Geburtstag ein Sparschein für den guten Zweck aufzustellen. Die stolze Summe von 1500 Euro kam hier zusammen.
Karl-Heinz Hartwig unterstützt die Arbeit des Wünschemobils wiederholt mit 1000 Euro. Bereits im Jahr 2018 überreichte er dem Verein eine Geldspende in gleicher Höhe. Der Bergisch Gladbacher engagiert sich seit langem unter anderem auch für die Tafel und das Bensberger Kinderheim.
Wir bedanken uns sehr bei den Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre großzügige Spende.